Hannelise Weder-Hinderberger, geboren 1904, aufgewachsen in Zürich, studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich, doktorierte 1934 bei Prof.Emil Staiger. Schrieb schon früh Gedichte, literarische Aufsätze, Buchrezensionen, einzelne dichterische Prosaarbeiten. Neben zahlreichen Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften erschienen zwei Gedichtbändchen in Buchform:
Landschaft und Liebe. Tschudy-Verlag, St.Gallen, 1952
Netze im Wasser. Tschudy-Verlag, St.Gallen, 1958.
Im übrigen arbeitete Hannelise Weder (meist unter dem Namen Hannelise Hinderberger) hauptsächlich als unermüdliche Übersetzerin, vor allem aus dem Italienischen und Französischen, aber auch aus dem Werk klassisch-lateinischer und englischer Autoren. Neben der stattlichen Reihe der im Druck erschienenen Bücher (s. Bibliographie) existieren im Nachlass umfangreiche Typoskripte mit nicht edierten Übersetzungen, bzw. Nachdichtungen aus der Lyrik des Horaz, Catull, frühitalienischer Dichter, des Carducci, Leopardi, D'Annunzio, Francesco Chiesa, Adolfo Jenni (Hannelise Weders Vorliebe galt der Literatur des Tessin) , ferner des Baudelaire, Lamartine, Verlaine, Mallarmé, Francis Jammes, John Keats und Elisabeth Barret-Browning.