Geh nicht weg. Bleib.
Dein Gesicht im kalten blauen Nachmittag
ist die eine unablässige Wirklichkeit,
ich möchte beschäftigt sein
mit deinen Redensarten,
ich möchte dich kommen sehen
durch die vibrierenden Schatten im Gezweig,
wenn es Dezember wird,
ich möchte dich hören,
wenn du nach den blauen Tieren rufst,
die sich im Gewühl der Verwechslungen verirren,
laß uns die Schatten sammeln,
die im Geäst hängen,
damit wir schattenüberwuchert
unkenntlich werden.
Geh nicht weg. Bleib.
Mitspielerin
Die Silhouetten
deines Schlafs
beobachten
und darüber nachdenken
wie es wäre
wenn ich deinen Schlaf
aufbräche
und dich in meinen Schlaf
herübernähme
und der Schlaf dann
doppelt gelänge
du als Mitspielerin
ich würfe den Ball
und du und ich
im Gespinst
des brüchigen Lichts
zwischen Tag und Tag